Wichtige Informationen für Wildflieger

Hier ein interessanter Vortrag von Rechtsanwalt Christian Walther zum Thema Wildfliegen auf RC-Network:

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Ein Vortrag von Rechtsanwalt Christian Walther

Anlässlich der Messe in Friedrichshafen wurden vom DAeC/MFSD verschiedene Vorträge zum „Modellflug im Verbandsrahmen“ nach den neuen Sonderregelungen der EU-Drohnenverordnung und der im Frühjahr angepassten deutschen Luftverkehrsordnung (vgl. Art. 16 DVO (EU) 2019/947 i.V.m. § 21g LuftVO (n.F.)) gehalten. RA Walther hatte das Thema „Fliegen auf der grünen Wiese“ nach den sogenannten „verbandsinternen Verfahren“ (vgl. § 21f Abs. 1 LuftVO (n.F.)) aufgegriffen, was sehr viele Modellflieger und Modellfliegerinnen interessiert.

Diese „verbandsinternen Verfahren“ heißen beim DAeC/MFSD „Standardisierte Regeln für Flugmodelle“ (StRfF). Sie fassen die „Best Practice“ des Modellflugs in all seinen Facetten zusammen und werden das Kernstück für die Beantragung der nunmehr erforderlichen Verbandsbetriebserlaubnis sein.

Personenkreis

Im Vortag wurde zuerst auf den Kreis der betroffenen Modellflieger geschaut. Da sind einerseits die Mitglieder des erlaubnishaltenden Verbands. Andererseits gibt es auch „Modellflieger in einem anderen bundesweit tätigen Modellflugverband“ und „Gastpiloten“, die aus dem Ausland zu uns kommen, um Modellflug in Deutschland etwa zu Wettbewerbs- oder Urlaubszwecken zu betreiben. Grundsätzlich ist der Vortrag nur für den erstgenannten Personenkreis relevant. Für den zweitgenannten Personenkreis wird (oder ist) eine eigene Verbandsbetriebserlaubnis beantragt, so dass dieser Personenkreis keinen Bedarf hat, die StRfF anzuwenden. Unter welchen Voraussetzungen auch Gastpiloten unter den StRfF modellfliegen können, ist ein eigenständiges Thema, was in einem separaten Vortrag behandelt wird. Wichtig ist schließlich, dass alle Modellflieger, die Flugmodelle mit einer Startmasse über 250 g nach den StRfF fliegen wollen, registriert sind und dementsprechend über eine sogenannte „eID“ verfügen.


Flugmodelle

Welche Flugmodelle sind auf der grünen Wiese erlaubt? Ein echter Erfolg ist die Erhöhung der maximalen Startmasse von 5 auf 12 kg. Das ist speziell für den Hangflug von Vorteil, gilt aber grundsätzlich überall. Insbesondere sind - wie bisher - Segler, Motorflieger und Hubschrauber mit E-Antrieb erlaubt, wenn im Modell die „eID“ (s.o.) angebracht ist. Erlaubnisbedürftig bleiben allerdings Verbrennungsmotor- oder Turbinenantrieb, wenn der Flugbetrieb näher als 1,5 km zu Wohngebieten stattfindet.


Pilotinnen und Piloten

Welche Voraussetzungen müssen nun die Fliegerinnen und Flieger erfüllen? Das beginnt mit Regelungen zum Mindestalter. Kein Mindestalter besteht beim Fliegen von Flugmodellen unter 250 g Startmasse. Ab 7 Jahren dürfen Flugmodelle bis maximal 2 kg Startmasse geflogen werden, ebenso über 2 kg, wenn die Flüge unter unmittelbarer Aufsicht erfolgen. Ab 14 Jahren darf theoretisch alles bis maximal 25 kg Startmasse pilotiert werden, wobei auf der grünen Wiese aber nur Modelle bis 12 kg (s.o.) relevant sind.

Weitere Anforderung an Piloten ist die volle Leistungsfähigkeit, also KEINE Beeinflussung durch Alkohol. Es gilt die 0,00 Promille-Grenze, wie in der gesamten übrigen Luftfahrt auch. Natürlich gilt das auch für Medikamente, die psychoaktiv wirken.

Um Modellfliegen zu dürfen, ist der „Kompetenznachweis“ nach den StRfF ab 2 kg Startmasse erforderlich. Dieser Kompetenznachweis löst den bisherigen „Kenntnisnachweis“ ab, ist aber von den inhaltlichen Anforderungen ziemlich vergleichbar – nur eben auf die StRfF zugeschnitten. Dieser Kompetenznachweis ist nicht erforderlich, wenn unter unmittelbarer Aufsicht geflogen wird, z. B. bei Schulungsbetrieb oder Modellfliegern, die noch keine 14 Jahre alt sind.


Flugverbote

Wie bisher ist Modellflug verboten, wenn der Aufstiegsort näher als 1,5 km an der Begrenzung eines Flughafens oder Flugplatzes liegt, es sei denn, die zuständige Stelle hat eine Freigabe erteilt. Grundsätzlich gilt weiter ein Flugverbot über Wohngrundstücken und in den bisher schon bekannten sogenannten Flugverbotszonen


Flugverbotszonen

Was sind nun solche Flugverbotszonen? Auch da nichts Neues. Dazu zählen Menschenansammlungen, Autobahnen, Bundeswasserstraßen, Bahnanlagen, Unglückorte, Katastrophengebiete, Industrieanlagen, Gefängnissen, militärischen Anlagen, Elektrizitätswerken, Liegenschaften der Polizei od. anderen Sicherheitsbehörden, der Verfassungsorgane oder der obersten oder oberen Bundes- oder Landesbehörden, der diplomatischen u. konsularischen Vertretungen sowie Krankenhäuser. Bei diesen Flugverbotszonen ist grundsätzlich ein Abstand von 100 m einzuhalten. Insbesondere bei Menschenansammlungen und bei Verkehrswegen soll jedoch zukünftig die sogenannte 1:1-Regel gelten. Dies bedeutet, dass ein absoluter Mindestabstand von nur 10 m gilt und mit jedem Meter Höhe der Mindestabstand um ebenfalls einen Meter wächst. Also 20 m Flughöhe erfordert einen Mindestabstand von 20 m. Diese Abstandsregelung soll in 50 m Abstand enden. Wir meinen, dass diese Regelung insbesondere für einige Hangfluggebiete vorteilhaft wäre.


Gebiete des Naturschutzes

Ein weiterer großer Erfolg ist die gesetzliche Regelung, dass es kein pauschales Flugverbot mehr über Gebieten des Naturschutzes gibt, wie bisher der Fall war. ABER, der Modellflug darf die Schutzziele dieser Gebiete des Naturschutzes nicht beeinträchtigen oder gar verletzen. Schon bei potentieller Schutzzielverletzung ist die zuständige Naturschutzbehörde zu kontaktieren.


Zulässiger Luftraum

Grundsätzlich darf der gesamte Luftraum G für Modellflug genutzt werden. Für Multikopter gilt weiterhin eine maximale Flughöhe von 120 m über Grund (GND). Natürlich sind auch lokale Luftraumabsenkungen, Gebiete mit Funkkommunikationspflicht (RMZ - Radio Mandatory Zone) oder Gebiete mit Flugbeschränkungen (ED-R) zu beachten. UND besonders wichtig, denn das ist eine Grunddefinition für Modellflug: Sichtweite = Luftraumgrenze!!


Was ist noch zu beachten?

Es mag nun ziemlich banal klingen, welche weiteren Voraussetzungen für den Modellflug auf der grünen Wiese erfüllt sein müssen. Allerdings muss es eben aufgeschrieben sein und gehört zu einem sicheren Modellflug dazu.

So ist die Geländewahl sehr wichtig. Das Gelände muss für sicheren Start, Flug und Landung geeignet sein. Außerdem muss, wie bisher, die Einwilligung des Grundstückseigentümers oder -nutzungsberechtigten vorliegen.

Zu einem sicheren Modellflugbetrieb gehört auch eine Flugvorbereitung, die mit einem Check des Luftraumes beginnt. Wie schon beschrieben (s.o.) darf der Flug nur in einem zulässigen Luftraum stattfinden. Dazu bedarf es der Einholung aller verfügbaren Information, insbesondere NOTAMs anlässlich der Einrichtung temporärer Flugverbotszonen. TIPP: Beim nächstengelegenen Flugplatz nachfragen. Auch banal klingend, aber wichtig, ein Check des Wetters. Lassen die aktuellen Wetterverhältnisse eine sichere Durchführung des Flugvorhabens zu? Insoweit sind insbesondere der Wind und die Sichtbedingungen zu berücksichtigen!

Wenn es dann ans Fliegen geht, wenn das Flugmodell eingeschaltet wird, dann ist zu prüfen, ob andere Flugmodelle dadurch gestört werden können (bei modernen 2,4 GHz-Fernsteuerung nicht mehr relevant), dass keine unbeabsichtigten Funktionen ausgeführt werden, insbesondere keine Propeller oder Rotoren anlaufen, die den Piloten oder andere gefährden oder gar verletzen können. Auch nichts Neues ist die Aktivierungsreihenfolge: Erst der Sender, dann das Flugmodell.

Der anschließende Startcheck muss umfassen: Ist das Flugmodell voll funktionsfähig? Ist der Pilot steuerbereit und voll leistungsfähig? Ist der Start- und Flugraum frei? Und passen Wind und Wetter?

Um einen sicheren Flug zu gewährleisten, ist stets in Sichtweite zu fliegen. Der Pilot muss immer in der Lage sein, sein Flugmodell richtig steuern und navigieren zu können. Eine stetige Beachtung der Ausweichpflicht im Besonderen gegenüber herannahenden Luftfahrzeugen der Allgemeinen Luftfahrt (AL) muss sichergestellt sein. Die Ausweichregeln gegenüber Flugmodellen lauten schlagwortartig: 1. „Rechts vor links.“ 2. Fliegen zwei Modelle aufeinander zu, wird stets nach rechts ausgewichen. Ist dort ein Hindernis (z. B. der Hang) weicht nur der aus, der nach rechts Luftraum hat. 3. Der Manövrierfähigere muss ausweichen, also grundsätzlich der Motorflieger dem Segelflieger usw. Fliegen heißt landen, so muss eine sichere Landung, i.d.R. gegen den Wind möglich sein.

Nach der Landung ist das Flugmodell wieder zu deaktivieren. Auch das erfolgt mit dem Check, dass keine unbeabsichtigten Funktionen infolge von Signalverlust anlaufen, vgl. oben. Die bekannte Deaktivierungsreihenfolge: Erst das Flugmodell, dann der Sender.

Holm & Rippenbruch!


Deutsche Meisterschaft 2021

Hier ein paar Blder zur Deutschen Meisterschaft 2021

Baubericht LAMA SA 315 B 1:4

Baubericht Lama SA 315 B im Maßstab 1:4

Nach vielen Bauaufträgen für Kunden entstand der Wunsch einem großen Scaler komplett nach eigenen Wünschen und Ideen herzustellen und aufzubauen.
Nach langer Findungsphase, sehr vielen Vorüberlegungen, Recherchen und Berechnungen fiel die Wahl auf eine Lama 315 SB im Maßstab 1:4.
Diese soll mit einem Elektroantrieb ausgestattet werden.
Die kleineren Lama Größen waren auch sehr reizvoll da diese natürlich wesentlich einfacher zu transportieren sind.
Der Wunsch nach einem wirklich großen Heli stand aber im Vordergrund und da sowieso ein Anhänger vorhanden ist, fiel die Entscheidung auf die BIG Lama mit ca. 2,55 m Rotordurchmesser und 2,4 m Länge.

Als Design gefiel mir die Lama der schwedischen Firma Stockholms Helikoptertjänst.

Im Folgenden möchte ich Euch am Baufortschritt teilhaben lassen.   

Die Wahl des Baukastens fiel auf die Fa. Vario. Oft hört man Kritik zu den etwas breiteren Stegen zwischen den Scheiben. Wenn man sich den Original-Heli anschaut, mag das schon stimmen. Mir war aber die etwas höhere Stabilität, der schon recht großen Haube, wichtiger.
Nach dem Eintreffen wurde die Grundmechanik zusammengesteckt um sich ein reelles Bild der Größe zu machen. 
Die Größe ist wirklich beeindruckend, "Bigger is better".
   

  • Länge: 2400 mm
  • Rotordurchmesser: 2550 mm
  • Breite Landegestell: 570 mm
  • Höhe: 830 mm

Obwohl es einem Frevel gleichkommt einen solchen Heli nicht mit Turbine zu bauen, habe ich mich für einen Elektroantrieb entschieden.
Der Hauptgrund war, dass auf vielen Modelflugplätzen keine Turbinenmodelle mehr geflogen werden dürfen.
Um aber für die Zukunft vorbereitet zu sein wurde bewusst die Version mit Turbinenmechanik genommen.
Man weiß ja nie was kommt.....

Als ersten Bauabschnitt wurde die Mechanik in Angriff genommen. 
Diese macht einen soliden Eindruck. Aus Vorsicht wurden auf der Rotorwelle ein weiteres Drucklager und doppelte Klemmringe eingebaut um ein axiales Verschieben der Rotorwelle zu verhindern. 
Wie schon in den Vorüberlegungen klar war, sollte der E-Motor so weit wir möglich in der Mechanik sitzen um oben Platz für eine Turbinenattrappe zu haben.

Wie vorab gezeichnet und berechnet, passte der Motor und angefertigtes Ritzel zwischen die bearbeiteten Seitenplatten. Über Langlöcher kann das Zahnflankenspiel eingestellt werden.

Alle Welle-Nabe-Verbindungen wurden nicht nur mit den klassischen Madenschrauben verschraubt sondern zusätzlich auf die ganze Länge mit Welle-Nabe-Klebstoff verklebt. 


Vor dem finalen Zusammenbau wurde die Elektronik-Komponenten eingebaut. Der Regler wird durch die Tankattrappe abgedeckt und soll dadurch nicht sichtbar sein.

Bei der Haube wurden als erstes die großflächigen Scheiben und Türen ausgeschnitten und dann die Spanten eingeklebt. Da die hintere Öffnung ab Werk für den Kerosin-Hopper-Tank nicht notwendig war wurde diese mit einer Holzplatte verschlossen. Die unebene Fläche unter den Anschraubpunkten des Landegestells wurde mit Klebstoff aufgefüllt um beim Verschrauben so wenig wie möglich Spannungen in die Kabine zu bekommen. Dadurch soll die Gefahr einer Rissbildung reduziert werden.
Die originale Haubenbefestigung wurde durch eine Eigenkonstruktion ersetzt. Zwischen die Platten kommt Mossgummi um ggf. Vibrationen aufzunehmen.
Vielen Dank am Frieder der den Bau mit Drucken der 3D-Teilen tatkräftig unterstützt hat.

Um einfach an die Mechanik und die verbauten Komponenten zu kommen ist es notwendig die seitliche Stangen des Gitterrohrrahmens entfernen zu können. Um das recht einfach zu gestalten, wurden die diagonalen Streben abgetrennt und Neodym-Magnete eingeklebt. Auch die Tankattrappen sind mit, auf Aluwinkel aufgeklebten, Neodym-Magneten an der Mechanik befestigt.

Beim Heckrotor wurde einiges getüftelt. Die Original Adapter von Vario und Helifactory haben mir nicht so gut gefallen. Deshalb wurde ein eigener Adapter konstruiert und als ALU LST-Teil hergestellt. Der Adapter wurde nach mech. Bearbeitung auf das VA-Rohr des Heckauslegers vollflächig geklebt.
  
Die Lagerböcke wurde nach mehreren Versuchen und Prototypen am Ende aus lasergeschnittenen VA-Blechen und gedruckten Lagerböcken ausgeführt. Die VA Bleche sind an die Querrohre geklebt und die Lagerböcke angeschraubt.
Dadurch sieht der Heckausleger schön Scale aus, deshalb sollte das Anlenkgestänge natürlich nicht sichtbar ausgeführt werden. Nach verschiedensten Versuchen mit Bowdenzügen fiel die Wahl auf einen VA-Bowdenzug im Pressluftschlauch. Er hatte keine Spiel und lief nach Schmierung sehr leicht.
   
Das größte Problem war die Verbindung des VA-Zuges mit der Löthülse mit Gewinde. Nach einigen Versuchen mit verschiedenen Klebstoffen und Loten wurde der Bowdenzug mit Endfest 300 eingeklebt. Die Festigkeit der Verklebungen wurde sogar mittels Zugprüfmaschine getestet. Die Musterverklebung versagte erst bei einer Last von über 60 Kg. Das sollte für die sichere Anlenkung des Heckrotors reichen :-).

Der Scale-Hauptrotor und Taumelscheibe sind optisch ein Traum. Nur der obere Mitnehmer der Taumelscheibe war mir etwas zu filigran ausgeführt. Dieser wurde neu gezeichnet um M4 Madenschrauben mit entsprechender Gewindetiefe einbauen zu können. Das Teil wurde aus Werkzeugstahl als LST-Teil hergestellt und nachbearbeitet. Um die Unwucht des Gelenkes auszugleichen wurde ein passendes Gegengewicht am Mitnehmer angebracht. Wahrscheinlich nicht unbedingt notwendig aber es hat sich quasi angeboten. 

Der Erstflug erfolgte am 24.10.2021 bei schönstem Herbstwetter auf unserem Vereinsplatz. Der erste Flug wurde im Schwebeflug verbracht um die Empfindlichkeit noch etwas nachzustellen. Das gesamte System lief auf Anhieb absolut vibrationsfrei und ruhig. Beim zweiten Flug wurden schon die ersten leichten Rundflüge absolviert. Die Lama hatte in diesem Rohbaustadium um die 15,5 Kg und fühlte sich schön leichtfüßig an.

Baubericht LAMA SA 315 B 1:4

Teil 2 - Baubericht Lama SA 315 B im Maßstab 1:4

Nach vielen Bauaufträgen für Kunden entstand der Wunsch einem großen Scaler komplett nach eigenen Wünschen und Ideen herzustellen und aufzubauen.
Nach langer Findungsphase, sehr vielen Vorüberlegungen, Recherchen und Berechnungen fiel die Wahl auf eine Lama 315 SB im Maßstab 1:4.
Diese soll mit einem Elektroantrieb ausgestattet werden.
Die kleineren Lama Größen waren auch sehr reizvoll da diese natürlich wesentlich einfacher zu transportieren sind.
Der Wunsch nach einem wirklich großen Heli stand aber im Vordergrund und da sowieso ein Anhänger vorhanden ist, fiel die Entscheidung auf die BIG Lama mit ca. 2,55 m Rotordurchmesser und 2,4 m Länge.

Als Design gefiel mir die Lama der schwedischen Firma Stockholms Helikoptertjänst.

Im Folgenden möchte ich Euch am Baufortschritt teilhaben lassen.   

Nach der Demontage des gesamten Helis, wurde die Kabine für die Lackierung vorbereitet. Es wurde die Bodenplatte der Kabine und Haltewinkel für die Rückbank montiert und die Bohrungen für die Positionslichter vorbereitet.

Die Scheiben wurde mit Hilfe einer Lexanschere und Schleifsticks der Öffnung angepasst. Für die Befestigung habe ich mich für Schrauben M 1,6 mm entschieden. Einmal angefangen gab es kein zurück mehr. Naja, da muss man durch.

Nach dem Anpassen und Bohren aller Scheiben und sonstigen Anbauteilen, wurde die Haube komplett schwarz herauslackiert und zum Lackieren vorbereitet.

Alle Metallteile wurden in RAL 7031 lackiert. Das Kabel für die Heckbeleuchtung wurde durch das Rohr nach vorne geführt.


Das Orange RAL 2009 kam gut raus. Als nächster Schritt wurden die Linie für das Flaggenmuster angeklebt. Dann gingen die Teile zum Airbrusher.

Und das ist das Ergebnis.

Um die Scheiben zu Verschrauben wurden am Ende ca. 500 Schrauben und Muttern M1,6 mm verarbeitet.

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